Ausstellungen

Janosch: Der Mann, der Kahn, die Maus, das Haus, Parabel, München o.J.
Janosch: Der Mann, der Kahn, die Maus, das Haus, Parabel, München o.J.
20.11.2011 - 04.03.2012 . Museum Burg Wissem

Das Janosch-Universum

Janosch zum 80. Geburtstag

Jeder kennt ihn: den Maler, Zeichner und Autor Janosch, der seit 1960 Kinder wie Eltern begeistert, den Vater von Tigerente und Bär und vielen anderen Figuren in den Kinderzimmern der ganzen Welt. 1931 als Horst Eckert geboren, ist Janosch heute mit seinen inzwischen über 300 Büchern, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden, einer unüberschaubaren Flut an Fanartikeln und mit Auszeichnungen überhäuft, einer der erfolgreichsten deutschen Bilderbuchillustratoren.

Anlässlich seines 80. Geburtstages widmet das Museum Burg Wissem dem Künstler eine Ausstellung mit Arbeiten aus der Dauerleihgabe der Janosch-Film & Medien AG. Die Schau bietet einen Querschnitt aus verschiedenen Schaffensperioden seines umfangreichen Werkes, die u.a. berühmte Bilderbuchoriginale und Bücher wie »Oh, wie schön ist Panama« oder »Post für den Tiger« vereint. Neben den Bildern und Büchern werden darüber hinaus zahlreiche Mitmachstationen Kindern und Erwachsenen einen aktiven Einblick in die »Welt« von Tiger und Bär ermöglichen.

Winsor McCay, Little Nemo in Slumberland, Sonntagsseite vom 22. September 1907, Detail, Sammlung Alexander Braun
Winsor McCay, Little Nemo in Slumberland, Sonntagsseite vom 22. September 1907, Detail, Sammlung Alexander Braun
15.01.2012 - 04.03.2012 . Museum Burg Wissem

Winsor McCay (1869–1934)

Comics, Filme, Träume

Die Ausstellung stellt das Werk des Comic-Künstlers und Zeichentrickpioniers Winsor McCay (1869 – 1934) vor, dem bisher weder in seinem Heimatland, den USA , noch im deutschsprachigen Raum je eine retrospektive Ausstellung gewidmet war. McCay ist einer der wichtigsten Zeichner des 20. Jahrhunderts, der das noch junge Medium der Comics maßgeblich geprägt hat.

Innovative Bildfindungen, cinematographische Perspektiven und surrealistische Inhalte prägen das Werk und sind bis heute unerreicht geblieben. Nicht zuletzt seine explizite und umfangreiche Auseinandersetzung mit menschlichen Manien, Träumen und Alpträumen in seinen beiden Hauptserien »Little Nemo in Slumberland« (ab 1905) und »Dream of the Rarebit Fiend« (ab 1904) macht sein Werk der bildenden Kunst seiner Zeit ebenbürtig.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Axel Scheffler, Julia Donaldson: Der Grüffelo, aus dem Englischen von Monika Osberghaus, Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel 1999
Axel Scheffler, Julia Donaldson: Der Grüffelo, aus dem Englischen von Monika Osberghaus, Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel 1999
11.03.2012 - 10.06.2012 . Museum Burg Wissem

Axel Scheffler

Wunderwelt – selbstgemalt

Der in Hamburg geborene und heute in London lebende Axel Scheffler, der Schöpfer des berühmten »Grüffelo«, gilt als einer der international erfolgreichsten Bilderbuchillustratoren. Gemeinsam mit der schottischen Kinderbuchautorin Julia Donaldson hat er mehr als 40 Bilderbücher geschaffen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Seine Illustrationen sind gekennzeichnet durch eine leuchtende Farbigkeit, eine Genauigkeit in der Darstellung und eine liebevolle Ausgestaltung kleinster Details.

Die großangelegte Werkschau vereinigt Originale aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Neben Arbeiten aus seinen bekannten Bilderbüchern für Kinder und für Erwachsene wird auch eine Anzahl bisher nie gezeigter freier Arbeiten und Skizzenbücher Schefflers zu sehen sein, die ihn als exzeptionellen Zeichner präsentieren.